Mopszucht vom Weetfeld

Andrea Hannig

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Der Mops und seine Geschichte

 

Der Mops stammt vermutlich aus dem Kaiserreich China, wo er vor mehr als 2.000 Jahren aus doggenähnlichen Hunde herausgezüchtet wurde. Er galt als Kaiserhund und es war ein Privileg der Kaiser, ihn besitze und anfassen zu dürfen. Man vermutet, dass Hunde, die nicht zur Weiterzüchtung geeignet waren, von den Züchtern teuer an das Volk verkauft wurden.

Trotz seiner geringen Größe wird er zu den Molossern gezählt. Im 16. Jahrhundert kamen seine Vorfahren mit der Niederländischen Ostindien-Kompanie in die Niederlande. Von dort breitete sich der Mops in den Salons der Damen aus, wo er um 1900 wurde von dem Pekinesen abgelöst wurde. Ab 1918 kam es zu einem neuen Aufschwung seiner Rasse als Modehund.

„Viel Charme, Würde und Intelligenz. Ausgeglichen, fröhlich und lebhaft.“ Der Mops ist sehr mutig und unterschätzt oft Gefahrensituationen, z. B. auch mit anderen Hunden, da er ihm entgegengebrachte Aggressionen oft nicht richtig deuten kann. Da er sehr gutmütig ist, kann er gut mit anderen Haustieren gehalten werden.

 

 

Wahrzeichen oder Symbolfigur

 

  • In Bretten fand im Jahre 1504 eine Belagerung durch Ulrich von Württemberg statt, die der Sage nach nur durch einen Mops, das Brettener Hundle, beendet werden konnte. Auch heute wird das erfolgreiche Standhalten gegen die Belagerung noch mit dem Peter-und-Paul-Fest gefeiert. Der historische „Hundles-Brunnen“ mit dem Brettener Hundle gilt als Wahrzeichen der Stadt. Ferner ist ein Mops an einem Fresko der evangelischen Stiftskirche zu finden.

  • In Winnenden erinnert ein Denkmal an den Mops des Herzogs Karl Alexander von Württemberg. Dieser soll bei der Schlacht um Belgrad im Kampfgetümmel gegen die osmanischen Truppen im Jahr 1717 den Kontakt zu seinem Herrn verloren haben und allein zum Schloss Winnenthal bei Winnenden zurückgelaufen sein.

Wahrzeichen und Symbolfigur:

 

 

  • Ein Mops aus Porzellan war Symbolfigur des Mopsordens, einer Gesellschaft freimaurerischer Prägung aus dem 18. Jahrhundert.

  • An einem Denkmal in Herrenberg führt ein Mops eine Prozession an (Pendelschlag 2000: Jerg Ratgeb, Köche und ein Mops).

  • Dem Prinzen Wilhelm I. dem Schweiger von Oranien, Statthalter der Niederlande, soll ein Mops namens „Pompey“, der ihn nie verließ, im Heerlager zu Hermigny durch lautes Bellen das Leben gerettet haben. Dies soll nachts im Jahre 1570 geschehen sein, als er in seinem Zelt schlief und durch das Bellen vor spanischen Schergen, die ihn ermorden wollten, gewarnt wurde.

  • Als Wilhelm III. und Maria II. im Jahr 1688 von Oranien nach England kamen, brachten sie ihre angebeteten Möpse mit, woraufhin die gesamte englische Aristokratie dem Mops verfiel.

  • Im italienischen Volkstheater, der Commedia dell’arte trat der Mops auf, anstelle eines Affen, der schwerer zu beschaffen war. Seine französische Bezeichnung Carlin verdankt er dem italienischen Schauspieler Carlo Bertinazzi, genannt Carlin, der im 18. Jahrhundert als Harlekin der Commedia dell´arte berühmt war und diesen Hund in Mode brachte.

 

 

(Quelle: Wikipedia)

DER MOPS